Jahrestag Olympiastadion 2008 – 10 Jahre ist es her und nun?

Dann gehen wir eben ins Olympiastadion, sagte ich zu den √Ąrzten, die mir seit 2007 ihre berufspolitischen Probleme erz√§hlten. Mein Kopf war im Fr√ľhjahr 2008 bereits so voll mit Informationen, dass mir die ganze Geschichte schon zu den Ohren herauskam.

Die Masse der Patienten wei√ü auch 10 Jahre sp√§ter nicht, wie dieses System tickt. Fast niemand wei√ü weder von dem Risiko, dass mein Mann und ich mit dem Mieten des Olympiastadion’s eingegangen sind. Genauso wenig, dass mein Mann seine Krebs OP vier Wochen verschoben hat, um den Termin zu stemmen.F√ľr mich war damals klar: Das ist nur ein Anfang, wir¬† m√ľssen weitermachen! Wenn ich heute darauf angesprochen werde, weil dieser Tag im Internet weiterlebt, ist meine Antwort wie damals: Wir m√ľssen und gegenseitig weiter informieren! So haben wir die Chance, dass wir gemeinsam Einfluss auf die Gesundheitspolitik¬† nehmen k√∂nnen. Aber den meisten Haus√§rzten ging es um etwas anderes. Und sie verrieten die B√ľrgerbewegung. Ich habe das nur nicht so schnell kapiert. Der Schulterschluss zwischen √Ąrzten und Patienten funktionierte in jenem Jahr 2008 zum ersten Mal. Wir haben damit bewiesen, welche Macht von informierten B√ľrgern ausgeht, denn die Politik reagierte schnell. Leider nicht so, wie ich es gehofft hatte. Sie erkaufte sich einfach das¬† Schweigen der √Ąrzte, und die lie√üen sich kaufen. So kam es dazu:

Vierzehn Tage nach dem Protest im Olympiastadion bekam der Vorstand des Bayerischen Haus√§rzteverbands eine Einladung in die Staatskanzlei nach M√ľnchen. Die Freude bei den √Ąrztefunktion√§ren war gro√ü, jetzt kamen sie direkt an den Ministerpr√§sidenten heran und vielleicht sogar eine Ebene h√∂her, denn die CSU regierte mit im Bund. Ich h√∂rte das erste Mal, dass ein Vorstand sagte: ¬ęJetzt haben wir es geschafft! ¬†Was geschafft? Wir standen doch erst am Anfang. Der Vorstand der Haus√§rzte bekam den Termin, bei dem wirklich die Prominenz anwesend war. Ministerpr√§sident G√ľnther Beckstein, Sozialministerin Christa Stewens. Aus Berlin kam der Bundestagsabgeordnete Manfred Z√∂ller und aus der Regierung Horst Seehofer, fr√ľher Gesundheitsminister, 2008 Minister f√ľr Ern√§hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in der Gro√üen Koalition. Die CSU war nicht begeistert √ľber das Olympiastadion gewesen. In wenigen Wochen war 2008 Landtagswahl in Bayern. Zwar herrschten die Christsozialen seit Jahrzehnten unangefochten, aber damals sah es mies aus. Die Partei hatte also genug Probleme am Hals, die f√ľr einen Wahlkampf reichten. Da brauchten sie nicht auch noch informierte Patienten und schon gar nicht eine mutige √Ąrzteschaft, die sich mit Patienten verb√ľndete. Sie versprachen den Haus√§rzten, den Paragrafen 73b (Hausarztvertrag) in ihrem Sinne ins Gesetzbuch aufzunehmen. Das hatte die sofortige Entpolitisierung der √Ąrzteschaft zur Folge! Eine Faxaktion ging nach dieser Sitzung in der Staatskanzlei an die Praxen mit der Ansage: Plakate runter! Die Informationsplakate sollten raus aus den Praxen, kein Hausarzt sollte mehr Stimmung bei den Patienten machen. Das Angebot der Politik lautete ja: Paragraf 73b! Da war es wieder, das angebliche L√∂sungsk√ľrzel aller Probleme. Der Hausarztvertrag, ausgehandelt ohne die verhasste KV. Die CSU sicherte den √Ąrzten tats√§chlich zu, den Paragrafen in ihrem Sinne ins Sozialgesetzbuch zu hieven. Das war wie eine Order, in der bayerischen Haus√§rzteschaft fl√§chendeckend die F√ľ√üe still und die Klappe zu halten. Ich habe damals noch Tomaten auf den Augen gehabt und immer noch versucht, das Gute zu sehen. Mir wurde ja all die Jahre verkauft, dass dieser Hausarztvertrag die n√∂tige Rettung w√§re. Nat√ľrlich hat mich die K√§uflichkeit und R√ľckgratlosigkeit der Masse der √Ąrzte entsetzt, als sie jetzt ihren Papierm√ľll mit unseren Plakaten f√ľllten. So, als sei nun alles gegessen. Alles gekl√§rt. Mein Bauchgef√ľhl warnte mich wie so oft. Deshalb reagierte ich und fing an, regionale B√ľrgertreffs zu gr√ľnden. F√ľr mich war mit diesem bayerischen Vertrag, der den Haus√§rzten ein h√∂heres Honorar brachte, noch gar nichts in trockenen T√ľchern. Schon gar nicht, was diese Ungeheuerlichkeiten im System betraf! Ende 2008 h√∂rte ich von einigen √Ąrzten, dass sie schon Sektflaschen in den Praxen k√ľhl gestellt hatten. Es gibt eine Weisheit beim Angeln: Der Wurm muss nicht dem Angler schmecken, sondern dem Fisch. Nur dann bei√üt er an. RH

https://www.youtube.com/watch?v=AjS9L8OzZZo

 
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TK Werbung f√ľr Alexa

Guten Tag, ich tauche gleich ab in eine mit grauen Wolken behangene Information.

Es betrifft die Internet-Aktion der Techniker Krankenkasse mit Alexa, dem Cloud- basierten Sprachdienst eines Lautsprechers aus dem Hause Amazon! Wer dabei aber an eine Entspannungstrainerin aus Fleisch und Blut denkt, irrt sich gewaltig.

Aus der TK Werbung:¬†”Mit Alexa und der TK besser entspannen Egal ob Meditation, Achtsamkeits√ľbungen oder Muskelentspannung – zusammen mit Alexa helfen wir Ihnen, dem Stress zu entfliehen.”Nat√ľrlich wurden¬†Anfragen an das Bundesversicherungsamt gestellt u.a. von Herrn Schulz, am 15. November 2017 zum Thema: Techniker Krankenkasse¬† “Vermittlung” GKV-Versicherter an Amazon (ALEXA – k√ľnstliche Intelligenz, KI) [#25325] Antwort bis heute null. Denn weder BfDI (Datenschutz) noch Bundesversicherungsamt haben anscheinend dazu selbst Nachfragen gestellt oder irgendwelche Unterlagen vorliegen. Es wird geschwiegen. Der Ruf nach Digitalisierung in allen Lebensbereichen hat f√ľr mich etwas von dem Spruch “Jeden Tag steht ein Dummer auf, du musst ihn nur finden!” Daten sind das neue Gold – im Bereich Gesundheitsdaten ganz oben angesiedelt. Mit der¬†Alexa von Amazon bekommt¬†dies eine¬†ganz neue Dimmension!

Hier bitte lesen Sie die TK Werbung selbst:

https://www.tk.de/tk/gesundheit/digitale-gesundheit/tk-smart-relax/958244

Renate Hartwig

 
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Abgeordneten Nebeneink√ľnfte!Geht das mit richtigen Dingen zu?

Heute ist der letzte Sonntag im Mai 2018!¬†Gestern erhielt ich wieder eine der Mitteilungen von abgeordnetenwatch. Immer wieder treiben diese mich um. Jetzt w√ľrde ich gerne eine Frage, die mich seit langem besch√§ftigt. Kann das sein, dass wir Steuerzahler schon l√§ngst f√ľr unsere Abgeordneten dieses oft diskutierte bedingungslose Grundeinkommen finanzieren, gegen das sie so vehement argumentieren? Wie kann es sein, dass solche Summen von Abgeordneten als Nebeneink√ľnfte erwirtschaftet werden?¬†Bitte welche Zeit wenden sie auf um ihre Arbeit f√ľr die sie ihre – nicht gerade knappen – “Di√§ten” von monatlich ‚ā¨¬†9 541,74 plus plus und Altersversorgung erhalten?¬†Die sogenannten Di√§ten sollen Verdienstausf√§lle ausgleichen, die den Abgeordneten durch die Aus√ľbung ihres Mandats entstehen, und ihre Unabh√§ngigkeit garantieren. Wir lesen es, staunen und sind wie ich oft sprachlos (das will bei mir was hei√üen) ¬†ja, weil¬†ich nicht nachvollziehen kann, weshalb es so schwer ist den Druck der √Ėffentlichkeit gegen diese Gierschlunds zu erh√∂hen.
Vergleichen wir einmal einen¬†Arbeitnehmer in einem Unternehmen, eine Krankenschwester, eine B√ľrokraft im Landratsamt, egal¬† was¬†jemand arbeitet, wer f√ľr¬†seine Arbeit bezahlt wird, muss die Erlaubnis von seinem Arbeitgeber¬†f√ľr eine Nebent√§tigkeit bekommen. Und die wird nur erteilt, wenn¬†sie die eigentlich Arbeit nicht beeintr√§chtigt. Ist doch v√∂llig logisch! Jetzt frage ich mich, wer hat die “Nebent√§tigkeit” z.B. vom CSU Abgeordnete Ramsauer gestattet?¬†¬†Er hat, laut abgeordnetenwatch¬†allein in¬†den letzten 7 Monaten 102.500 Euro an Nebenverdienst verdient! Es gibt noch andere gut verdienende Nebenherverdiener z.B. Ulla Schmidt SPD 109.000 ‚ā¨ auch Christian Lindner FDP 77.000 ‚ā¨ !¬†Jeder 5. Bundestagsabgeordnete geht einer bezahlten Nebent√§tigkeit nach. Laut abgeordnetenwatch wurden so von unseren Volksvertretern insgesamt mindestens 5.5 Millionen neben ihrer T√§tigkeit als Abgeordnete verdient. Lest mal bei den Jungs von abgeordnetenwatch rein, da tr√§nen Euch, nicht nur¬†bei den Zahlen der Nebent√§tigkeiten, die Augen! Wir vergessen, dass wir von all diesen¬†Abgeordneten die Arbeitgeber sind…..es sind unsere Steuergelder, die deren Existenz sichern – ich mache mir dar√ľber mehr als nur Gedanken. Ich sage Euch auch warum: In meiner intensiven Arbeit mit der Zukunft, n√§mlich den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bekomme ich immer √∂fter einen Klos im Hals. Weil ich im Bildungsbereich, wie im Gesundheitsbereich, den beiden wichtigsten gesellschaftlichen S√§ulen, erkennen muss: Diejenigen die dar√ľber gesetzlich bestimmen haben gar keine Zeit eine positive √Ąnderung herbei zu f√ľhren, die sind zeitlich und gedanklich ausgelastet mit ihrer Nebent√§tigkeit. Auf Nachfrage bei zwei, mir pers√∂nlich bekannten Abgeordneten erhielt ich zwei gleiche Antworten: Das ist alles legal. In meinen Weiterbildungstagen “Pers√∂nlichkeitsbildung” mit Auszubildenden in Unternehmen werde ich “Legal” und die Folgen ab sofort thematisieren. Nat√ľrlich nicht ohne die Frage zu stellen: Wie kommt es zu dieser Art der Legalit√§t!? Wohin f√ľhrt sie uns? ¬†Renate Hartwig

 
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Pflegebauftragter und seine schräge Idee der Prämie

Meine Katze h√§tte den Job des Pflegebeauftragten der Bundesregierung √ľbernehmen sollen. Sie hat auf alle F√§lle bei mir im B√ľro mehr von den Betroffenen √ľber den Alltag im Pflegeberuf erfahren. Mit entsetztem Staunen¬†nehme ich zur Kenntnis, was dieser Mann als L√∂sung der Probleme von sich gibt! Er muss schon lange aus seinem Beruf sein und als Schulleiter in dem Fach Pflegeberuf auch nicht verstanden haben, um was es geht! Desweiteren¬†m√ľsste meine Katze nicht wie dieser Herr Westerfellhaus¬† als teurer Sesselbesetzer mit Pensionsanspruch auf unser aller Kosten finanziert werden. Der wichtigste Punkt , weshalb meine Katze den Job besser machen w√ľrde: Die w√§re nie auf eine solch saudumme Idee gekommen, Pr√§mien anzubieten, f√ľr diejenigen die in den Beruf zur√ľckkehren, oder die nach der Ausbildung bleiben!!! Unfair allen gegen√ľber, die t√§glich in dem Beruf arbeiten. Nichts als billige Lockmittel und eine Entlarvung¬†der jahrzehntelangen politischen Fehler im Gesundheits – aber auch im Bildungssystem!! Weshalb schmei√üt jemand diesen Beruf hin? Warum sagt jemand nach der Ausbildung, nein danke, diesen Druck, diesen Stress, kann ich nicht lange machen? Hier liegen sie begraben, die Systemfehler! Diese Westerfellhaus Idee, politische Fehler im System mit einer Pr√§mienanreiz zuzudecken, ist auch gef√§hrlich f√ľr alle die Pflege ben√∂tigen.
Wer raus gegangen und sich f√ľr ein paar¬†Scheine als Pr√§mie einkaufen l√§sst, bleibt nur solange er unbedingt muss,¬†um die Scheine behalten zu k√∂nnen! Dazu kommt: Diejenigen die diesen Beruf aus √úberzeugung gew√§hlt haben und seit Jahren unterbezahlt und weit unter dem Wert¬† ihre Arbeit ausf√ľhren, die werden hier mit F√ľ√üen getreten. Denn f√ľr die √§ndert sich nichts! Dieser¬† Pr√§mien – Vorschlag ist sogar eine Beleidigung all derer in dem Beruf! Meine Meinung: Da sitzt einer der von sich aus geht und denkt: Alle sind k√§uflich! Eine Pr√§mie als L√∂sung? Sie √§ndert nicht einen einzigen Millimeter an den bestehenden Systemfehlern. Und genau das wollen sie auch gar nicht,¬†unsere Damen und Herren in Berlin, die Systemfehler angehen!Deshalb wurde er¬†vielleicht auch ausgesucht, der Herr Pflegebeuaftragte. Und meine Katze Katinka w√§re auch die bessere Pflegebeauftragte, denn sie h√§tte sich nicht angepasst und gedacht, Pr√§mien w√§ren eine L√∂sung des Problems! RH

 
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Unnötige Operationen und Verdrängung der Fakten

Es vergeht kein Tag an dem sich Politiker jeder Colouer nicht sch√§men, egal bei welchem Thema, uns f√ľr dumm zu verkaufen. Trotz nachgewiesener Faktenlage ihrer Vers√§umnisse frech, trotz aller Beweise abstreiten, oder verdrehen, damit es f√ľr sie gut dargstellt wird.

Beispiel heute¬†in den Medien: CSU Verkehrsminister Scheuer (!!)) wurde auf die gro√üspurigen, nicht gehaltenen¬†Versprechungen seines CSU Kollegen Dobrinth, 2018 w√§re bundesweit schnelles Internet installiert, befragt.¬†Scheuer¬†¬†hat seinen Parteifreund gelobt und das “viele Geld” das bereits geflossen sei, hingestellt als habe er es verdient!¬†Auf den Vorwurf der Landbev√∂lkerung¬†, dass sie¬†schneller¬†sind wenn sie¬†Brieftauben lossenden, als¬†¬†wenn¬†sie ihre Nachricht per Mail losschicken,¬†ging¬† er einfach nicht ein. Dann war heute auch noch der SPD Mann Lauterbach zu h√∂ren, es¬†ging um den Mangel an Hebammen. Um¬†deren¬†Unterbezahlung und Personalmangel in Kliniken. Lauterbach, sicher gefrustet weil Spahn auf den Stuhl, gehievt wurde auf den er seit langem scharf ist, versprach wieder einmal¬†viel, was er nicht halten kann. So und weil alle guten Dinge drei sind, hier noch das Standardthema, unn√∂tige Operationen, p√ľnktlich in einer be√§ngstigenden Regelm√§√üigkeit, taucht es auf ……bleibt so, weil sich NIEMAND um die Ursachen k√ľmmert und es – von allen – als¬†¬†unabwendbar hingenommen wird. Und als L√∂sung der ganzen¬†Unglaublichkeiten,¬†denen wir ausgesetzt sind,¬† wird dann¬†eine Anzeige gepr√ľft! Und schwubs ist das Thema vom Tisch. RH

Unnötige Operationen

Operationen aus monet√§ren statt medizinischen Gr√ľnden?¬†|¬†Bild: NDR

√Ąrzte geben in der Studie an, dass Manager von den Medizinern eine bestimmte Zahl an Operationen fordern. Damit besteht die Gefahr, dass in deutschen Krankenh√§usern mehr Menschen operiert werden als medizinisch notwendig ist. So verlangte 2010 im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) in Stellingen ein Gesch√§ftsf√ľhrer von seinen √Ąrzten 20 Herzkatheter-Eingriffe pro Tag. Sollten die nicht erf√ľllt werden, drohte er mit Gehaltsabzug. Die Hamburger Staatsanwaltschaft pr√ľft in diesem Zusammenhang jetzt eine anonyme Anzeige. Das MVZ gibt an, die Anweisung sei nie umgesetzt und zur√ľckgenommen worden. Hier Link zur Sendung:

https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/ndr/Krankenhaeuser-Geldmangel-Operationen100.html

 
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Offener Brief an niedergelassene Kassenärzte!

Wer neue Ziele erreichen will, muss alte Ufer verlassen! Diese alte Weisheit ist noch nicht zu der breiten √Ąrzteschaft mit Kassenzulassung durchgedrungen.

Heute vor 11 Jahren, am 26. April 2007 ging unsere Webseite ‚ÄěPatient informiert sich‚Äú online. Genau an diesem Tag, sa√ü ich in einem Reisebus auf dem Weg in die berufspolitische Welt der niedergelassenen Kassen√§rzte. Heute vor 11 Jahren begann f√ľr mich eine Reise, die ich heute beenden werde.

Mit dem Bus fuhr eine Gruppe Haus√§rzte nach N√ľrnberg in die Meistersingerhalle. √úberall um mich herum klagten √Ąrzte und √Ąrztinnen √ľber ihre Situation. Sie schimpften und fluchten √ľber ein Gesundheitssystem, in dem sie sich als Gefangene sahen. Sie hatten Angst um ihre Zukunft, denn die Entscheider hatten sie an der Kehle gepackt und dr√ľckten ihnen die Luft ab. Die Honorare waren schlecht und was ich in diesem Bus h√∂rte, machte mir Sorgen: viele Existenzen und Praxen stehen vor dem Ende, so hie√ü es.

Heute im Jahr 2018 ‚Äď also 11 Jahre sp√§ter ‚Äď h√∂re und lese ich vonseiten der √Ąrzteschaft genau dasselbe wie 2007. Jedoch haben viele, die damals gro√ü t√∂nten, die Lager gewechselt. Sitzen inzwischen als gut dotierte Funktion√§re in den Gremien und festigen die Systemfehler f√ľr die eigene Besitzstandwahrung.

√Ąrzte sind es, die Kollegen und Kolleginnen in die Gremien der KV en und deren Vorst√§nde w√§hlen. Die KVen wiederum verhandeln mit den Krankenkassen die Honorarh√∂he. Sie arbeiten mit Zuckerbrot und Peitsche. Mahnen ab, entscheiden √ľber Regresse und Kassenzulassungen. √úberweisen die sicheren monatlichen Abschlagzahlungen f√ľr die Behandlung von Kassenpatienten. Also es liegt nicht am Patienten, wie viel f√ľr seine Behandlung bezahlt wird, sondern an der Verhandlungsf√ľhrung der √Ąrztevertreter!

Die Auseinandersetzung mit den Kernfragen des Systems fand nie statt. 2008 und 2009 gab es einen Versuch, mehr nicht! Danach gab es nur ein Zur√ľckrudern. Alle Jahre wieder kooperieren die Delegierten der √Ąrzteschaft bis zur Harmlosigkeit mit ihren Funktion√§ren. Die Masse der √Ąrzte/innen bleibt Zuhause und formuliert den Frust in sozialen Netzwerken. Am Rande wird ‚Äď ebenso wie jedes Jahr ‚Äď der Finanzier des Systems, der Kassenbeitragszahler als Produkt und als Objekt wahrgenommen! Kein einziger Kassenpatient, ob m√§nnlich oder weiblich, hatte jemals Einfluss auf die Bezahlung √§rztlicher Leistung von Kassenpatienten.

F√ľr mich steht einmal mehr fest: Die Situation der √Ąrzte, die sie seit zig Jahren ¬†berechtigt bem√§ngeln, haben sie selbst verschuldet! Und zwar als inhomogene Zunft der Inkompetenz in Sachen Solidarit√§t, aufgrund von Feigheit und einer, f√ľr mich nicht nachvollziehbaren Portion Opportunismus. Die √§rztliche Selbstverwaltung KV ist ein Millionen teures System mit v√∂llig √ľberbezahlten Vorst√§nden. KV en gibt es nur bei uns, sonst nirgends auf der ganzen Welt! Sie sind f√ľr mich so √ľberfl√ľssig wie ein Blinddarm. Solange sich die √Ąrzteschaft diesen aufgezwungenen Verwaltungsmoloch ohne massive Gegenwehr leistet, ist f√ľr mich jede weitere Honorardiskussion v√∂llig absurd!

Diese vergangenen 11 Jahre meines Lebens habe ich nachweislich immer und immer wieder versucht, den Schulterschluss zwischen √Ąrzten und Patienten zu organisieren. F√ľr mich die einzige M√∂glichkeit dem Wahnsinn dieses Gesundheitssystems die Stirn bieten zu k√∂nnen.

Doch l√§ngst hat sich der √ľberwiegende Teil der niedergelassenen Kassen√§rzte¬† diesem vorgegebenen perfiden, verlogenen Spiel um Macht und Geld angepasst und untergeordnet. Die Minderheit in der √Ąrzteschaft k√§mpft auf verlorenem Posten und zwar durch mangelnde Solidarit√§t untereinander.

Darum sind diese Jahre auch meine Geschichte mit dem System und dem Versuch, es zu thematisieren und zu ändern. Der Schulterschluss ist aufgrund der Instrumentalisierung von uns Patienten gescheitert. Die Medikamente, die diesem Gesundheitswesen als politische Reformen gespritzt werden, bringen Kassenpatienten, die krank, alt, oder behindert sind, rein gar nichts! Sie nutzen nur denjenigen, die das Gesundheitswesen schamlos benutzen, um Reibach zu machen.

In diesen Jahren bin ich viele Risiken eingegangen, um dem Wahnsinn im System, den wir als Patienten ausbaden, die Stirn zu bieten. Das alles w√§re eigentlich Aufgabe der √Ąrzte gewesen. Hunderte von Ausreden kenne ich, weshalb √Ąrzte die immer h√§sslichere, berufspolitische Welt akzeptieren. Wenn es darauf ankommt, wird umgeschwenkt in das Drei Affen Syndrom ‚Äď anstatt mutig die Augen zu √∂ffnen. Durch dieses durchg√§ngige Angepasst sein, die mangelnde Positionierung, und verloren gegangene Streitkultur in der Sache, haben sich zu viele √Ąrzte l√§ngst zu Handlangern in der Schmierenkom√∂die gemacht, die sich ‚ÄěGesundheitssystem‚Äú nennt! Keine Frage, ich kenne das miese Programm. Wei√ü sehr genau was Budetieren, Regress und Abrechnungsziffern bedeuten. In meinen B√ľchern zum Thema habe ich immer und immer wieder davor gewarnt wohin die Reise geht, wenn wir diese Entwicklungen einfach so stehen lassen und uns nicht offen einmischen! Mit jedem Tag der vergeht, werden diese Warnungen immer schneller Realit√§t!

Ich will nicht mehr warten, bis endlich jemand die Notbremse zieht gegen√ľber √Ąrztefunktion√§ren, die an allen Entscheidungstischen sitzen und mitbestimmen. Ich werde meine Energie nicht mehr einsetzen, um √ľber Stolpersteine der √§rztlichen Berufspolitik zu publizieren. Auch nicht um √Ąrzte zu entschuldigen, oder um Verst√§ndnis f√ľr ihre Situation zu werben. Die √Ąrzte befolgen wie Lemminge, die Vorgaben zum Schaden von uns allen. Wehren sich nicht und werden immer mehr zu zahnlosen angepassten Tigern im Gesundheitssystem.

Hiermit verabschiede ich mich heute aus diesem Hamsterrad der √§rztlichen Berufspolitik und w√ľnsche jedem einzelnen Kassenarzt Mut, der Realit√§t ins Auge zu sehen.

Renate Hartwig

 
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Der verkaufte und betrogene Kassenpatient!

Aufgrund einer Recherche zum Thema Dreifach und Vierfachimpfung und die Folgen, habe ich eine Frage:
Wer wurde als Kassenpatient auf welchen Rat auch immer, im Herbst 2017 gegen Grippe geimpft und wurde trotzdem von Influenza massiv umgehauen? Wer liegt im Moment trotz Impfung Grippe krank im Bett?
Hintergrund: GBA sind drei Buchstaben die es in sich haben – Gemeinsamer Bundesausschuss von √Ąrzten, Kassen und Krankenh√§usern.¬†Nein, ich m√∂chte hier keine Diskussion √ľber das Pro und Contra Impfungen. Sondern den Blick auf Fakten lenken, die von den ca. 70 Millionen betroffenen Kassenpatienten, wieder einmal hingenommen werden!¬†Von der Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses GBA ist abh√§ngig, welche Impfungen Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkassen sind und somit von den Kassen bezahlt werden. Bundesweit wurde auch 2017 die Grippe -Impfung massiv beworben. √Ąrzte haben f√ľr das Impfen eine eigene Abrechnungsziffer.¬†F√ľr Kassenpatienten entschied sich der GBA f√ľr einen Dreifachimpfstoff. Privatpatienten wurden mit dem Vierfachimpfstoff geimpft! Als √ľber das Robert.Koch -Institut durchsickerte, der aktuelle Dreifachimpfstoff sch√ľtzt nicht gegen alle Grippe-Virusvarianten, waren die Massen bereits geimpft. Reihenweise grassierte Influenza und legte zig Tausende – oft √ľber Wochen – flach! Unternehmen hatten wegen Krankmeldungen enorme Ausf√§lle.¬†In Krankenh√§usern mussten teilweise Stationen geschlossen, Operationen verschoben werden, wegen Grippeerkrankungen des Personals. Nachdem sich nun die Grippewelle gelegt hat, kommt man beim GBA auf den Trichter und gestattet gro√üz√ľgig auch f√ľr das Kassenvolk die Vierfachimpfung. Ergo m√ľssen im Vorfeld in diesem Entscheidungsgremium GBA die Virenst√§mme bekannt gewesen sein. Weshalb sollten sonst Privatpatienten den Vierfachimpfstoff erhalten?! Klar k√∂nnten wir jetzt das Thema Zwei Klassenmedizin angehen, nur ich finde viel¬†sinnvoller, wenn diejenigen, die als Kassenpatient geimpft und¬† danach von der Grippe niedergestreckt wurden sich¬†wehren und ihre Stimme erheben. Betroffene sich zusammenschlie√üen und die Verantwortlichen zur Verantwortung ziehen. Wir sollten auch laut die fehlenden Fragen stellen.¬†Welches Gesch√§ftsmodell liegt dieser Entscheidung des GBA zugrunde? Wurden alte, von der Pharmaindustrie clever¬†zuviel verkaufte Impfstoffe (Vogelgrippe, Schweinegrippe) erst einmal im Impfstoff f√ľr Kassenpatienten abgebaut?¬†Weshalb wird bei¬†Privatpatienten von Anfang an der Vierfachimpfstoff eingesetzt? F√ľr mich ist es Betrug und ich w√ľnsche mir vonseiten der Betrogenen mehr Zivilcourage! Wer nicht auf Kl√§rung pocht, sich nicht einmischt und wehrt, braucht sich nicht wundern, wenn er als Kassenpatient immer mehr verkauft und betrogen wird. RH

 
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Dokument ma√üloser Anspr√ľche und derben Verhaltens deutscher Abgeordneter im Ausland.

Als Annette Widmann-Mauz bei der jetzigen Kabinettsbildung 2018 noch als Gesundheitsministerin gehandelt wurde, erinnerte ich mich an Abgeordnete des Gesundheitsausschusses und deren Reise 2008 in die USA. Dar√ľber gab es im Spiegel einen Artikel mit der √úberschrift ‚ÄěNeger gesucht.‚Äú Ich fand ihn in meinem Archiv, denn¬† bei der Reise dabei war auch Widmann-Mauz. Damals bereits auff√§llig durch d√ľmmliche Arroganz im Gesundheitsasschuss. Sicher eine Steilvorlage f√ľr ihre jetzige T√§tigkeit. Denn seit M√§rz 2018 ist sie von Merkel zur Beauftragten der Bundesregierung f√ľr Migration, Fl√ľchtlinge und Integration im Kanzleramt abgestellt. Auch deshalb ist nicht nur die √úberschrift des Artikels ‚ÄěNeger gesucht‚Äú scurill. Er kommt durch die Aussage ‚Äě”Wir brauchen einen Neger, der den Rollstuhl schiebt” des Abgeordneten Kr√ľger zustande, da Widmann Mauz trotz gebrochenem Fu√ü mit auf diese ‚ÄěInformationsreise‚Äú ging. Leider kein schlechter Treppenwitz wenn man den Artikel liest, sondern die Best√§tigung von Dummheit und Arroganz einiger unserer Volksvertreter/Innen, sowie deren Haltung und dem Umgang mit unseren Steuergeldern, die sie als Selbstbedienungsladen betrachten!! RH

18.8.2008 Spiegel  Nummer 34

ABGEORDNETE

Neger gesucht

Von Petra Bornhöft

Ein Gr√ľppchen Parlamentarier f√ľhlte sich nicht genug hofiert auf der Dienstreise nach Amerika. Ihre Beschwerden sind ein Dokument der Peinlichkeit. Annette Widmann-Mauz, 42, ist in ihrem Leben nicht √ľberm√§√üig herumgekommen. Die CDU-Bundestagsabgeordnete wurde in T√ľbingen geboren, ging im nahen Balingen zur Schule, studierte und jobbte in T√ľbingen, bis sie 1998 in den Bundestag einzog. Sie ist viel unterwegs im Wahlkreis zwischen Rangendingen, Kirchentellinsfurt und Starzach. Da ist es verst√§ndlich, dass selbst ein gebrochener Fu√ü die gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion in den Pfingstferien nicht hinderte, an einer elft√§gigen Dienstreise nach Kanada und in die USA teilzunehmen.

Mit Widmann-Mauz brachen sechs weitere Mitglieder des Gesundheitsausschusses nach Amerika auf. Die Tour scheint ein “Besuch der besonderen Art” gewesen zu sein, wie Rolf Sch√ľtte, der Generalkonsul in San Francisco, gleich nach Abreise der G√§ste in einem vertraulichen Brandbrief ans Ausw√§rtige Amt schrieb. Die Depesche wurde jetzt dem SPIEGEL bekannt; sie ist ein seltenes Dokument ma√üloser Anspr√ľche und derben Verhaltens deutscher Abgeordneter im Ausland.

Die Diplomaten im sonnigen Kalifornien werden oft heimgesucht von Parlamentariern. Die Beamten sind einiges gewohnt. Normalerweise schweigen sie. Aber dieses Mal haben sich die Volksvertreter offenbar so “unangemessen bis schikan√∂s” verhalten, dass der Generalkonsul seinem √Ąrger Luft machen musste.

Auch die Reisenden gl√ľhen noch Monate sp√§ter vor Zorn, fast alle f√ľhlen sich schlecht behandelt: “Es war nicht der Standard, den wir gewohnt sind”, sagt Widmann-Mauz. Deutlicher wird Randolph Kr√ľger, Sekret√§r des Ausschusses: “Die Leute vom Konsulat sind wohl gewohnt, betrunkene Touristen aus einer Gef√§ngniszelle zu holen, wissen aber nicht, welchen Service sie f√ľr Bundestagsabgeordnete zu leisten haben.”

Dieser Service sollte wohl vor allem der Freizeitgestaltung dienen. Vor Reiseantritt habe Kr√ľger “wiederholt” darauf hingewiesen, “dass das Programm bitte nicht mit inhaltlichen Terminen zu √ľberfrachten sei und genug Zeit zur freien Verf√ľgung bleiben m√∂ge”, notierte Generalkonsul Sch√ľtte.

Auch habe Kr√ľger “um eine Zusammenstellung von Theater- und Konzertveranstaltungen und von Einkaufsm√∂glichkeiten, insbesondere der Schuhgesch√§fte” gebeten. Staatsdiener Kr√ľger, der die Gruppe begleitete, verteidigt seine Planung: “Die Leute wollen sich doch vor Ort was ansehen.” F√ľr die Golden Gate Bridge, Fisherman’s Wharf oder eine Tour mit der Cable Car braucht man eben Zeit.

Aber die Abgeordneten mussten sich auch mit vielen √Ąrgernissen herumschlagen. Richtig √ľbel war die Sache mit dem Rollstuhl. Sekret√§r Kr√ľger schw√∂rt, er habe sechs Tage vor der Ankunft per E-Mail einen Rollstuhl f√ľr Widmann-Mauz angefordert, wegen des gebrochenen Fu√ües. Vielleicht ist die Nachricht ja versch√ľttgegangen, jedenfalls schrieb der Generalkonsul, man sei erst nach Ankunft der Gruppe informiert worden und habe binnen weniger Stunden das Gef√§hrt besorgt. Das Vehikel emp√∂rte die Abgeordneten nachhaltig: “Es war ein Krankenstuhl mit kleinen R√§dern, wie aus alten US-Filmen”, sagt Widmann-Mauz. Allein konnte sie ihn nicht bewegen.

Sozialdemokrat Kr√ľger, Potsdam-West ist sein Ortsverein, sann auf Abhilfe. Vor der Stadtf√ľhrung fuhr er den Generalkonsul nach dessen Erinnerung an: “Wir brauchen einen Neger, der den Rollstuhl schiebt.” Heute, so Kr√ľger zum SPIEGEL, mag er “nicht ausschlie√üen, dass ich das gesagt habe. Wenn die so ein famoses Ger√§t angeschleppt hatten, dann sollten sie wenigstens mit anfassen”.

Beim n√§chsten Ausflug, rund um die Bucht von San Francisco, stand ein Bus bereit. Mit dem sollte die Gruppe eigentlich nach Sacramento fahren, zum kalifornischen Parlament. Dort hatten die Berliner Hinterb√§nkler sich mit Nancy Pelosi treffen wollen. Leider hatte die Sprecherin des Washingtoner Repr√§sentantenhauses und derzeit rangh√∂chste US-Politikerin keine Zeit. Doch es gelang in letzter Minute, trotz der Haushaltsberatungen, Gespr√§che mit den Vorsitzenden der Aussch√ľsse f√ľr Gesundheit und Transport zu vereinbaren.

Doch morgens in der Hotellobby, hei√üt es in Sch√ľttes Bericht, habe Kr√ľger “f√ľr die bereits in Freizeitkleidung erschienene Delegation” erkl√§rt, die Gruppe “w√ľrde lediglich am Vormittag die Sightseeing-Tour machen und am Nachmittag dann Zeit zur freien Verf√ľgung haben” wollen.

Jene “souver√§ne Entscheidung” beim Fr√ľhst√ľck, die Termine in Sacramento platzen zu lassen, begr√ľndet Widmann-Mauz damit, dass ihnen dort ohnehin nur Gespr√§che mit Mitarbeitern von Abgeordneten sicher gewesen seien. “Wir legen schon Wert auf Augenh√∂he”, sagt die CDU-Frau.

F√ľr die Absage musste der Generalkonsul eine “Notl√ľge” – Erkrankung der Delegationsleiterin Widmann-Mauz – erfinden.

Am Ende der Reise verlangte der CDU-Abgeordnete Hubert H√ľppe, 51, ein Stadtoberinspektor aus dem westf√§lischen Werne, der seit 17 Jahren im Bundestag sitzt, zum Flughafen begleitet zu werden. “Ich kann kaum Englisch”, sagt er. Deshalb habe er sich “hilflos gef√ľhlt. Beim Einchecken kann immer was passieren, und dann steh’ ich da”.

Ein Fahrer des Konsulats brachte den CDU-Politiker zum Airport. Der Mann war laut Generalkonsul Sch√ľtte “√ľberrascht, als der Abgeordnete H√ľppe dann nicht nur auf Englisch einchecken konnte, sondern auch seinen Wunsch nach einem Upgrade in die First Class auszudr√ľcken vermochte”.

H√ľppe bestreitet das. Er sei nur Business geflogen. Den Beleg daf√ľr sucht er noch.


 
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Info an alle Kasssenpatienten

Aufgrund einer guten Arbeitslage und dem Flei√ü der arbeitenden Bev√∂lkerung flie√üen Millionen in die gesetzlichen Krankenkassen. Von deren Seite wird der Verwaltungswasserkopf immer mehr aufgeblasen. Im Gegenzug wird an den Leistungen gespart wo immer es geht. Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr einen √úberschuss von 3,1 Milliarden Euro erzielt. Damit steigen die R√ľcklagen und Reserven der noch 110 Kassen auf 19 Milliarden Euro. Und wie in den Aktien-Konzernen werden die Vorstandschefs belohnt!!

Im unten stehenden Link ein Blick auf die Einkommensverh√§ltnisse unserer Kassen-Chefs. Wie in dem Vergleich der Einkommen zu sehen ist, haben die meisten Kassenvorst√§nde 2017 eine satte Gehaltserh√∂hung erhalten. Demgegen√ľber stehen exemplarisch Millionen Patienten, die diese Milliardenbetr√§ge durch ihre Zwangsmitgliedschaft zwar einzahlen, doch als Patient/Patientin von den Kassen als Bittsteller behandelt werden. Jeder Erkrankte, insbesondere der chronisch Kranke erlebt wie Kassen Leistungen minimieren, Zuzahlungen steigen, Antr√§ge abgelehnt werden.

Und ich bleibe dabei: Das geht nur, weil Kassenpatienten sich ihrer eigenen Macht nicht bewusst sind und sich nicht zusammenschlie√üen um gemeinsam aufzustehen! Dieser Vorwurf gilt auch f√ľr die √Ąrzteschaft, die sich weder mit ihrer eigenen Zunft solidarisiert, geschweige denn meinem Aufruf zu einem Schulterschluss Arzt und Patient gefolgt ist. Mein Dank an dieser Stelle der Minderheit von √Ąrzten, die bis heute unserem B√ľrgerschulterschluss angeh√∂ren.

Hier zur Information der Verdienst der Kassenvorst√§nde‚Ķ..wer denkt unter dem neuen Gesundheitsminister Spahn w√ľrde sich etwas √§ndern, dem sage ich ja das stimmt: Die Geldmaschine Kassenpatient wird in rasantem Umfang in Gang gesetzt werden, um die sprudelnde Pipeline f√ľr Kassenbosse, generell f√ľr die Gesundheitsindustrie zu erhalten! ¬†Lesen Sie mehr zu den Zahlen unter:

http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/krankenkassen/?sid=958465

Renate Hartwig

 
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Spahn wird zum Paradebeispiel f√ľr Politikerverdrossenheit

Ein Montag im M√§rz, der uns zeigt was uns in der neuen Regierung erwartet. Realit√§tsferne, Ignoranz, Arroganz gepaart mit Machtgeilheit. Auftakt macht unser neuer Gesundheitsminister Spahn! In den Zeitungen der Funke-Mediengruppe sagte er in einem Interview am Samstag. “Niemand m√ľsste in Deutschland hungern, wenn es die Tafeln nicht g√§be‚Äú mit Hartz IV habe “jeder das, was er zum Leben braucht”. Das sagt gerade einer, der in seinem bisherigen Leben ausschlie√ülich auf Kosten von uns Steuerzahlern verdammt gut lebt!! Keinen Cent f√ľr seine Altersversorgung ben√∂tigt, heute mit 39 schon abgesichert ist im Alter. Und zwar soviel, wie jeder normale Verdiener ca. 120 Jahre arbeiten und einzahlen m√ľsste!! Spahn muss gar nichts einzahlen, denn seine Altersversorgung zahlen wir Steuerzahler durch unseren Flei√ü und unsere Arbeitskraft! Spielt der kleine Jens nun weiter sein Spiel, ich will Kanzler werden, √ľberheblich und mit markigen Spr√ľchen? Ab heute auf dem Ticket Gesundheitsminister? Wie ich seit langem warne, vor Jahren bereits publizierte, mit Leuten wie Spahn wird nichts besser‚Ķ..im Gegenteil! Wer solche Aussagen wie Spahn macht, ist Realit√§tsfern. Und eine Gefahr auf jeder Position, in der er politisch entscheiden kann. Erst recht auf jedem Ministersessel! Sonst w√ľsste er, dass die Inflationsrate in Deutschland bereits in diesem Jahr auf den h√∂chsten Stand seit f√ľnf Jahren gestiegen ist. Das ergab eine erste Sch√§tzung des Statistischen Bundesamts. Waren und Dienstleistungen kosten demnach im Schnitt 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr. 2016 betrug die Inflationsrate noch 0,5, im Jahr zuvor sogar nur 0,3 Prozent. Milchprodukte und Eier kosten fast zehn Prozent mehr als noch 2016.Klar Spahn k√∂nnte mit seinem gesicherten Einkommen aus Steuermitteln locker seinen Partner ern√§hren, er m√ľsste nicht wie auch viele NORMALVERDIENER zum Schn√§ppchenj√§ger werden und jeden Cent dreimal umdrehen. Er m√ľsste erst recht nicht √ľberlegen, wie man als Hartz IV Empf√§nger sein Kind mit 2,70 am Tag ern√§hrt. Und noch was Spahn ist voll auf dem Trip Gewinnmaximierung, ein Traum von Gesundheitsminister f√ľr Lobbyisten. Achtung: Spahn hat nichts anderes als seine politische Karriere im Sinn. F√ľr mich ist er das Paradebeispiel um Politik und Politikerverdrossenheit zu erh√∂hen. RH

 
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